Das System der 1. Generation


Auf der Fundamentalstation Wettzell ist bereits Anfang der 1970er Jahre mit einem `System der 1. Generation´ begonnen worden, Entfernungen zu Satelliten zu messen. 1972 wurde zunächst ein System der 1. Generation installiert, das ursprünglich vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR; damals DFVLR) für Satellitenbeobachtungen konzipiert war und das vom Institut für Angewandte Geodäsie (IfAG; heute BKG) übernommen und zu einem funktionsfähigen System ausgebaut wurde. Auf einer Flugabwehrlafette wurde ein Rubinlaser (Siemens), ein Empfangsteleskop und ein Leitfernrohr montiert. Die Satelliten wurden visuell angepeilt. Der Laser sandte alle 7 Sekunden einen Puls von ca. 30 Nanosekunden Zeitdauer aus, der am Satelliten reflektiert und über das Empfangsteleskop einem hochempfindlichen Photodetektor zugeleitet wurde. Die Laufzeit des Signals betrug dabei mehrere Millisekunden und wurde von einem Zeitzähler mit einer Genauigkeit von einigen Nanosekunden (entspricht einer Entfernungsgenauigkeit von 1-2 m) gemessen.

Das SRS-System der 1. Generation (Teleskop auf FLAK-Lafette)



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Letzte Änderung: 28.02.2005